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KI hat in den letzten Jahren
große Fortschritte gemacht, vor allem durch die Verfügbarkeit
großer Datenmengen (Big Data) und leistungsstarker
Rechenkapazitäten. Künstliche Intelligenz ist ohne folgende
Voraussetzungen undenkbar:
- Sehr leistungsfähige
Computer, die weit mehr als die
handelsüblichen Personal Computer leisten.
- Fähige Programmierer und Informatiker, die sehr
leistungsfähige Programme entwickeln.
Hier zwei Beispiele.
- Das Internet (genauer: das World Wide Web) und
seine gigantische Fülle an Daten (Big Data).
Die wichtigsten Komponenten der KI sind:
- Maschinelles Lernen
(ML): Ein Teilbereich der KI, bei dem Algorithmen anhand von Daten trainiert
werden, um Vorhersagen zu treffen oder Entscheidungen zu automatisieren, ohne
dass sie explizit programmiert werden.
- Neuronale Netze:
Inspiriert vom menschlichen Gehirn, bestehen neuronale Netze aus miteinander
verbundenen Knoten, die Informationen verarbeiten und lernen, komplexe Muster
in Daten zu erkennen.
- Natural Language Processing (NLP): Dieser
Teilbereich ermöglicht Maschinen das Verstehen und Verarbeiten
menschlicher Sprache, wie bei Sprachassistenten oder
Chatbots.
- Computer Vision: Hierbei geht es darum,
Computern das "Sehen" zu ermöglichen, also das Erkennen und Verstehen von
Bildern oder Videos.
- Reinforcement Learning: Diese Methode der KI
basiert auf Belohnungen und Strafen, die ein System durch Interaktion
mit der Umgebung lernt.
Es wird oft in Spielen oder in der Robotik
verwendet. Das Ziel der KI ist es, Maschinen in die Lage zu versetzen,
Aufgaben zu erledigen, die traditionell menschliche Intelligenz erfordern, wie
das Fahren von Autos,
das Spielen von Schach oder das Übersetzen von Sprachen.
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Wie
funktioniert KI ? |
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Wenn man von KI redet,
redet man von Software also von Programmen, die auf
Computern laufen.
Als Künstliche Intelligenz werden meist
Algorithmen bezeichnet, die sogenannte Neuronale Netzwerke
verwenden.
Diese bestehen aus vielen Knoten, die ähnlich
wie Nervenzellen im menschlichen Gehirn ein weit verzweigtes Netzwerk
bilden.
Die Verbindungen dieser Knoten sind zu Anfang noch
alle gleichwertig, werden aber durch Training anhand von
Beispieldatensätzen verändert oder gewichtet.
So wird ein Neuronales Netzwerk darauf
trainiert, Muster in großen Datensätzen zu erkennen und
anschließend beispielsweise Eingabedaten zu klassifizieren oder daraus
Prognosen abzuleiten.
Nach dem Training kann die KI-Anwendung dann
auf andere Daten losgelassen werden und je nach Zielsetzung aus diesen Daten
die gewünschten Erkenntnisse gewinnen.
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Viel lernen!
Damit wir gut denken,
müssen wir viel lernen. Kleinkinder lernen von Ihren Eltern.
Dann gehen Kinder in die Kita, dann ins Kindergarten, dann in die
Grundschule. Wenn man mit der Grundschule fertig ist, geht man in die
Oberschule.
Viele Kinder in Deutschland machen das Abitur.
(In der Schweiz und in Österreich: die Matura). In Deutschland
machen etwa 40 bis 50 % der Schüler eines Jahrgangs das Abitur.
Mit dem Abitur hat man Zugang zu
Universitäten und Hochschulen.
Der höchste Abschluß in einer Hochschule ist die Promotion.
Dann darf man den Titel "Doktor" führen.
(Der Autor dieser Web-site hat
glücklicherweise die Promotion geschafft. Er promovierte an der
Fakultät für Physik der Technischen Hochschule Karlsruhe mit
einer Arbeit über ein Thema der Kernphysik. So darf auch er den Titel
"Doktor" führen was er sehr selten macht...)
Nun: gibt es "Künstliche Intelligenz"
oder nicht? Es gibt sehr, sehr leistungsfähige Software, die sehr
schlau ist und Prozesse steuert, wie Menschen sie auch steuern. In dieser
Ähnlichkeit liegt die Existenzbegründung für den Begriff
der "Künstliche Intelligenz". Deswegen benutzte auch ich diesen
Begriff. |