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rechtsIsaac Asimov, SF-Autor

Isaac Asimov war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Autor von Sachbüchern, zahlreichen populärwissenschaftlichen Stories und Artikeln sowie einer der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit.

Isaac Asimov wurde am 2. Januar 1920 in Petrowitschi bei Smolensk geboren - als Issaak Judowitsch Asimow. Seine jüdischen Eltern wanderten 1923 in die USA aus und Asimov wuchs in Brooklyn, New York, auf.

Obwohl er in Russland geboren wurde, lernte Asimov nie Russisch; seine Eltern sprachen mit ihm nur Jiddisch und Englisch, Russisch nur untereinander als Geheimsprache.

Die Ausgaben des Magazins Amazing Stories, die im Laden seines Vaters auslagen, waren sein erster Kontakt zur Science-Fiction, wenn er auch erst „offiziell“ Science-Fiction lesen durfte, nachdem Science Wonder Stories aufgetaucht waren und er seinen Vater davon überzeugt hatte, dass dies wertvolle Lektüre sei, weil ja „Wissenschaft“ im Titel geführt werde.

Seine Eltern wollten, dass er Medizin studierte, doch zunächst studierte er ab 1935 Chemie an der Columbia-Universität.

Dort war er 1938 an der Gründung der Futurian Science Literary Society beteiligt und lernte dadurch einige Science-Fiction-Autoren kennen, die Futurians. 1939 legte er – neunzehnjährig – den Bachelor of Science in Chemie ab.

Asimov

Im Jahre 1939 wurde auch mit Marooned Off Vesta (deutsch: Havarie vor Vesta) seine erste Kurzgeschichte in der Märzausgabe von Amazing Stories publiziert.

Danach veröffentlichte er vermehrt in dem von John W. Campbell herausgegebenen Astounding. Einige der dort erschienenen Geschichten fügte er später zur Trilogie Foundation zusammen.

Er setzte sein Chemiestudium fort, das er 1941 mit dem Master abschloss. Während der nächsten vier Jahre unterbrach er kriegsbedingt seine Studien, arbeitete zunächst in der Philadelphia Navy Yard’s Naval Air Experimental Station und diente schließlich kurze Zeit als Wehrpflichtiger in der US-Armee.

1948 wurde er mit 28 Jahren zum Doktor der Biochemie promoviert.

Ein Jahr später wurde Asimov als Dozent für Biochemie an die medizinische Fakultät der Universität Boston berufen.

1951 wurde er dort Assistenz-Professor und bekam 1955 eine Daueranstellung.

Im Jahr 1958 gab er seine Lehrtätigkeit auf und machte das Schreiben zu seinem Hauptberuf.

Er gehörte zum Kreis der Trap Door Spiders, eines literarischen Männerzirkels, die er in einer Kriminalkurzgeschichtenserie als Schwarze Witwer verewigte.

In den 1960er Jahren lernte er Gene Roddenberry kennen, der sich ebenso wie Asimov selbst sehr für Künstliche Intelligenz interessierte.

1979 wirkte Asimov als wissenschaftlicher Berater (Special Science Consultant) bei der Entstehung von Star Trek: Der Film mit.

Asimov war von 1942 bis 1970 mit Gertrude Blugerman verheiratet. Von 1973 bis zu seinem Tod war er mit Janet Asimov verheiratet.

Gemeinsam verfassten sie Science-Fiction- Bücher für junge Leser, am bedeutendsten die Reihe über den Roboter Norby.

Darin schildert er, inspiriert von Edward Gibbons Hauptwerk The History of the Decline and Fall of the Roman Empire, den Niedergang eines galaktischen Imperiums.

Asimov erfand Begriffe, die heute allgemein in die Science-Fiction und in den Sprachgebrauch eingeflossen sind. So zum Beispiel „Positronik“ als Gegensatz zu bzw. Weiterentwicklung von Elektronik (erstmals erwähnt in Reason 1941), „Robotik“ (erstmals in der Kurzgeschichte Runaround, März 1942 und „Psychohistorik“ (Foundation-Zyklus)).

Isaac Asimov starb am 6. April 1992 an Herz- und Nierenversagen.

Isaac Asimov und die Drei Gesetze der Robotik (1942)

In seiner Kurzgeschichte Robbie (1940) präsentierte Isaac Asimov erstmals das Konzept von Maschinen mit künstlichem Gehirn, die er als Roboter bezeichnete.

Es folgte eine intensive literarische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, ethischen und technologischen Herausforderungen der Robotik, die Asimov zeitlebens prägte.

Asimov wurde 1920 in Petrowitsch, einem Vorort von Smolensk, in Sowjetrussland geboren. Bereits während seines Chemiestudiums an der Columbia University begann Asimov, Kurzgeschichten und Erzählungen zu schreiben.

Dann veröffentlichte er in rascher Folge weitere Erzählungen und Romane, die ihn weltberühmt machten: die Foundation-Erzählungen und die Robotergeschichten, in denen er die Drei Gesetze der Robotik formulierte.

Beide Serien verband er Jahrzehnte später zu einer großen »Geschichte der Zukunft«.

In diversen Interviews erläuterte Asimov, dass er die Drei Gesetze der Robotik bewusst flexibel formuliert hatte, um Raum für spannende Geschichten zu schaffen, in denen Roboter durch unerwartete Auslegungen der Gesetze potenziell gefährlich werden.

Asimov spekulierte auch gerne über die Zukunft der Robotik. Er stellte sich diese Zukunft vor, in der sich Roboter und Menschen zu hybriden Wesen entwickeln, die Merkmale beider Welten vereinen.

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Asimovs Werk

Im erzählerischen Teil seines Gesamtwerks lassen sich drei Schwerpunkte ausmachen:

  1. seine Robotergeschichten auf der Erde der nahen Zukunft,
  2. seine Roboterkrimis der weiteren Zukunft,
  3. seine Geschichten um das galaktische Imperium der fernen Zukunft.

Die Schwerpunkte verband er in seinem späteren Leben durch weitere Romane, die die Handlungslücken seiner Frühwerke füllen. Der Handlungsbogen spannt sich dabei über 20 Jahrtausende.

Seine Robotergeschichten und vor allem die Kurzgeschichte Und Finsternis wird kommen… (orig. Nightfall) werden als besonders hervorragende Werke des Science-Fiction-Genres angesehen.

Isaac Asimov starb am 6. April 1992 an Herz- und Nierenversagen.

Tatsächlich wurde Nightfall (1968) von den Science Fiction Writers of America als die beste Science-Fiction-Geschichte vor 1965 gekürt.

Neben den Robotergeschichten gründet sich sein Ruhm auf eine Serie von Kurzgeschichten, die später als Foundation-Zyklus veröffentlicht wurden.

Seine Werke haben viele andere Schriftsteller inspiriert und seine Science-Fiction-Sammlungen zahllose Leser begeistert.

Insbesondere die Drei Gesetze der Robotik wurden Gemeingut der Science-Fiction.

Insgesamt veröffentlichte er über 500 Bücher und mehr als 1600 Essays. Außerdem war er der Herausgeber zahlreicher Science-Fiction-Anthologien und einer eigenen Science-Fiction-Zeitschrift.

In der Kurzgeschichte Robbie (1940) beschäftigte sich Asimov erstmals gründlich mit Maschinen mit künstlichen Gehirnen, den Robotern.

Vor Asimov war die Mehrheit der Robotergeschichten in der Literatur dem Frankensteinmuster gefolgt, was Asimov als unglaublich langweilig bezeichnete: „Roboter wurden geschaffen und zerstörten ihre Erschaffer“.

Robotik

(•) Roboter und KI: Die technologische Revolution

(•) Roboter von Boston Dynamics

(•) Roboter von Kuka

(•) Die Haptik von Robotern

(•) Die Robotikforschung in Stanford

(•) Die Entwicklungsgeschichte der Robotik

(•) Roboter + KI

(•) Isaac Asimov, Science-Fiction-Autor

 

Dr. Paulo Heitlinger

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